Bei Projekten mit Industrieofenkabeln beginnt ein zuverlässiger OEM-Prozess schon vor der Fertigung. Ziel ist, dass das fertige Kabel zum elektrischen System, zur mechanischen Einbausituation und zur Kühlanordnung des Kunden passt.
Schritt 1: Technische Angaben Der Kunde nennt Ofentyp, Leistung, Frequenz, Strom, Kabelanzahl und Einsatzbedingungen.
Schritt 2: Vorhandenes Kabel oder Zeichnung Bei Ersatzprojekten sind Fotos und Maße des vorhandenen Kabels besonders wertvoll. Bei Neuprojekten legt eine Kundenzeichnung Anschluss und Einbauanforderungen fest.
Schritt 3: Technische Bestätigung Der Lieferant prüft Leiterquerschnitt, Kabellänge, Anschlussgeometrie, Wasseranschlüsse und Aufbau.
Schritt 4: Zeichnungsfreigabe Bei kundenspezifischen Baugruppen werden die vorgeschlagenen Maße vor der Fertigung freigegeben.

Schritt 5: Fertigung Die Kabelbaugruppe wird nach der freigegebenen Spezifikation gefertigt. Der Aufbau kann flexible Kupferlitzen, eine schützende Oberflächenbehandlung, Kühlwasserkanäle, Außenschlauch und kundenspezifische Anschlüsse umfassen.
Schritt 6: Prüfung Das fertige Kabel wird gegen die vereinbarten Maße und die geltenden elektrischen und hydraulischen Anforderungen geprüft.
Schritt 7: Verpackung und Versand Das Kabel wird transportsicher geschützt und nach den vereinbarten Versandvorgaben verpackt.
Dieser Ablauf ist bei Ersatzkabeln besonders wichtig, denn schon eine kleine Abweichung am Anschluss kann Einbauprobleme verursachen – selbst wenn der Leiterquerschnitt stimmt.
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